Pilgern zu Fuß und auf dem Rad
Zwei Erfahrungsberichte von Brigitte Krug und Sabine Gumsheimer: Samstagspilgern im Juni 2026
(1) Radpilgern auf dem Martinusweg von Wangen nach Isny bei herrlichem Radlwetter
Am Samstag, 6. Juni, haben sich 10 Radpilger:innen zusammen mit Edgar Rohmert auf landschaftlich sehr ansprechenden Radwegen aufgemacht, auf dem Martinusweg nach Isny zu radeln. Erster Halt war die Kapelle Bühl. Den Anstieg dorthin haben alle E-Biker:innen mühelos und ein Bio-Radler mit guter Kondition bravourös gemeistert. Die weiteren Haltestellen waren die Kirchen in Eglofs und Isny, in denen uns Edgar Rohmert wertvolle Impulse und Informationen zukommen ließ. Nach der Mittagspause in Isny zeigte er uns auch die Installationen von Friedrich Hechelmann in der Gebeinkapelle und der Marienkapelle in Isny. Zurück nach Wangen ging es auf schmalen Kieswegen und quer durch das Argenbühler Feuchtwiesengebiet. Insgesamt war es eine wunderschöne Radpilgertour für alle Teilnehmenden. (Brigitte Krug)
(2) Pilgern - die Kraft der Natur und des Gehens spüren (Martinusweg zwischen Wolfegg und Vogt | 6. Juni 2026)
Pünktlich um 9.00 Uhr trafen wir uns in Wolfegg - eine kleine Gruppe von sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die sich gemeinsam auf den Weg machte. Der Martinusweg zwischen Wolfegg und Vogt zeigte sich von seiner schönsten Seite: vorbei an kleinen Kapellen, über blühende Wiesen und durch wohltuende Wälder. Achtsame Impulse, Zeiten der Stille und persönliche Gespräche begleiteten uns auf unserem Weg. Die Sonne schenkte uns einen wunderbaren Tag, sodass wir unsere Mittagspause am Rand einer frisch gemähten Wiese inmitten der Natur genießen konnten.
Das gemeinsame Gehen, das bewusste Wahrnehmen und die Ruhe der Natur machten diesen Pilgertag für uns alle zu einem besonderen Geschenk. Den Abschluss bildete ein gemütliches Beisammensein bei einem Stück Kuchen im Café in Wolfegg. Berührt, erfüllt und mit neuen Impulsen für den Alltag machten wir uns gegen 17.00 Uhr wieder auf den Heimweg. (Sabine Gumsheimer)